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Tierporträts mit dem NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR

Alfie Bowen5 Minuten Lesezeit22 Mai 2026Porträts
Nikon magazine - Alfie Bowen Pet photography

Wildlife-Fotograf Alfie Bowen tauscht die Wildnis gegen wedelnde Schwänze ein und macht mit dem NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR verspielte, charaktervolle Tierporträts

Wie viele Menschen bin ich ein großer Tierliebhaber – und genau diese Liebe hat mich zur Fotografie gebracht. Mit elf Jahren wurde bei mir Autismus diagnostiziert. Ich hatte eine sehr isolierte und einsame Kindheit und wurde in der Schule oft gemobbt. Tiere wurden zu meinem Zufluchtsort. Sie haben mich nicht verurteilt, mich nicht ausgelacht und mich nicht schikaniert. Ihre Gesellschaft wurde zu meinem sicheren Hafen. Eines Tages nahm ich die kleine Kompaktkamera meiner Mutter zur Hand und versuchte, die Tiere zu fotografieren. Viele Kameras, unzählige Versuche und ebenso viele Lernmomente später wurde ich professioneller Fotograf und darf heute das tun, was ich wirklich liebe. Auch wenn meine Motive meist wild und ungezähmt sind, fotografiere ich auch liebend gern meine zwei frechen Cockerpoos Margot und Moose. Sie kamen 2025 als kleine Welpen in mein Leben. Diese Fotos zaubern mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht und zeigen, warum das Fotografieren unserer Haustiere etwas ganz Besonderes ist – weil es die kleinen, alltäglichen Momente festhält, die wir niemals vergessen möchten. Begleitet uns auf einem unserer Lieblingsspaziergänge, bei dem ich Tipps und Techniken für charakterstarke, natürliche Aufnahmen teile.

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Gassi gehen

Mit Hunden spazieren zu gehen, ist eine großartige Gelegenheit, ihre Persönlichkeit besonders authentisch einzufangen – vor allem auf einer Strecke, die sie gut kennen. Unser Spaziergang begann am Vormittag in den Bluebell Woods, einem Gebiet, das meine Verlobte Sarah, Moose, Margot und ich schon oft besucht haben. Es ist ein wunderschöner Ort, der im Frühjahr mit Glockenblumen übersät ist. Dort gibt es umgestürzte Baumstämme, über die die Hunde springen können, einen Fluss, in dem Moose schwimmen kann, und jede Menge Laub, in dem sie herumtollen können. Neben jeder Menge Hundeleckerlis habe ich die Nikon Z50II und das NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR dabei – eine kompakte, hochwertige Kombination, die sich hervorragend zum Fotografieren von Hunden und anderen Tieren eignet. Besonders wenn diese in Bewegung sind, wobei der integrierte Bildstabilisator (VR) ein zusätzlicher Pluspunkt ist.

Margot ist hellwach und bereit für den bevorstehenden Spaziergang. Stolz steht sie da und blickt in die Ferne; ihr entgeht nichts, und sie ist wie immer neugierig und möchte Neues entdecken. Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR, 50 mm, 1/250 s, f/6.3, ISO 1400 ©Alfie Bowen

Nikon magazine - Alfie Bowen Pet photography
Auf ins Abenteuer!

Wir waren gerade losgelaufen, als Margot plötzlich stehen blieb, aufmerksam und mit strahlenden Augen. Das durch die Bäume fallende Sonnenlicht war zu schön, um es zu ignorieren. Ich wollte es unbedingt einbeziehen, um ein echtes Gefühl für den Ort zu vermitteln. So konnte ich ein weiches Bokeh erzeugen, das Margot vom Wald im Hintergrund abhebt – ohne dabei zu viel von ihrem Körper aus dem Fokus zu verlieren. Da diese Aufnahme im Halbschatten entstanden ist, habe ich eine kurze Belichtungszeit gewählt und den ISO-Wert erhöht, um auch kleinste Bewegungen einzufrieren.

Alfies Top-Tipp: Nutzt Kommandos wie „Sitz“ oder „Bleib“ zu eurem Vorteil, geht dann in die Hocke und haltet die Kamera auf Augenhöhe, um in die Welt Ihres Hundes einzutauchen. So entstehen Porträts, die mehr Verbundenheit und Persönlichkeit ausstrahlen.

Moose hält in einer ruhigen, lichtdurchfluteten Waldlichtung inne; die perfekte Gelegenheit für ein sanftes Porträt, das sein freundliches Wesen einfängt. Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR, 30 mm, 1/250 s, f/8, ISO 400 ©Alfie Bowen

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Perfekte Profile

Etwas später kamen wir zu einer sonnendurchfluteten Waldlichtung mit einem umgestürzten Baumstamm und schönem, gesprenkeltem Licht. Mittlerweile waren die Hunde schon etwas entspannter, was mir die Gelegenheit gab, Moose in einem ruhigeren, natürlicheren Moment einzufangen. Das zeigt seine sanftere Seite – ein schöner Kontrast zu den Action-Porträts, die später entstanden sind. Das Objektiv erfasste die Textur und die satten Töne in seinem Fell wunderschön – der Hintergrund löste sich dabei in ein sanftes, weiches Bokeh auf. Ich habe mich an die Drittelregel gehalten und den Bildausschnitt eng um seinen Kopf und seine Schultern herum gewählt, um seinen Gesichtsausdruck und die Details hervorzuheben. Dabei habe ich ihn leicht außerhalb der Bildmitte platziert, mit etwas Raum in Blickrichtung. Dadurch wirkte das Porträt ausgewogen und natürlich. Außerdem habe ich bewusst darauf geachtet, meinen Standort so zu wählen, dass keine harten Schatten über seine Augen fallen. Statt seine Aufmerksamkeit zu fordern, habe ich ihn sich setzen lassen und auf den Moment gewartet, in dem Kopfhaltung, Ausdruck und Licht zusammenpassten.

Alfies Top-Tipp: Geht einen Schritt zurück und verwendet eine längere Brennweite, um euer Haustier besser vom Hintergrund zu isolieren.

Helles Licht, Serienbildmodus und schnelle Reaktionen helfen dabei, dieses blitzschnelle Nasenlecken einzufangen, wodurch ein verspieltes, lebendiges Porträt voller Charakter entsteht. Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR, 44 mm, 1/250 s, f/8, ISO 360 ©Alfie Bowen

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Charakter einfangen

Als Nächstes stießen wir auf eine helle, offene Lichtung, die sich perfekt für ein Porträt von vorne eignete. In dem Moment, als Moose nach einem Leckerli innehielt, um sich die Nase zu lecken, wusste ich, dass ich das perfekte Bild hatte. Das war völlig ungeplant, aber es passt perfekt zu seiner frechen Art. Spontane Momente wie dieser können genauso ausdrucksstark sein wie sorgfältig komponierte Porträts und oft viel mehr Charakter offenbaren. Ich habe Moose mittig im Bild platziert, um eine symmetrische, ausgewogene Komposition zu schaffen, die gut zu seinem direkten Blick passte. Die vertikalen Baumstämme geben dem Bild Struktur, ohne die Aufmerksamkeit von ihm abzulenken.

Alfies Top-Tipp: Verwendet den Serienbildmodus, wenn ihr Tiere, insbesondere Hunde, fotografiert – und auf jeden Fall, wenn ihr flüchtige Gesichtsausdrücke festhalten möchtet. Hier ermöglichte mir der Serienbildmodus der Z50II, eine Bilderserie aufzunehmen und das Bild auszuwählen, auf dem die Zungenposition und der Gesichtsausdruck am besten zusammenpassten.

Porträts müssen nicht immer statisch sein. Manchmal entstehen die besten Bilder genau dann, wenn man sich auf die natürliche Bewegung des Hundes einlässt. Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR, 27,5 mm, 1/250 s, f/4.5, ISO 1250 ©Alfie Bowen

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Das Ziel im Fokus

Bald ging der Wald in offene Felder über, mit viel Raum für die Hunde zum Rennen – der perfekte Ort, um Momente voller Energie einzufangen. Klassische Porträts sind toll, aber ich wollte auch Bilder, die nicht nur zeigen, wie die Hunde aussehen, sondern auch, wie sie sich verhalten – und Springen gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen. In solchen Momenten hilft ein spielerischer Umgang. So entstehen die besten Ergebnisse.

Hier habe ich mich mit der Kamera auf Brusthöhe hingehockt und Margot mitten im Sprung eingefangen, als sie nach dem Leckerli in meiner anderen Hand sprang. Ich habe einen engen Bildausschnitt gewählt, bei dem Margot fast bis an den Bildrand reicht, um das Gefühl von Bewegung und Energie zu verstärken.

Alfies Top-Tipp: Für dynamische Aufnahmen wie diese lohnt es sich, dem Hund ein Ziel knapp über oder außerhalb des Bildausschnitts zu geben und dann mit Serienbildfunktion und AF-C der Bewegung zu folgen. Die Tiererkennung der Z50II macht das noch einfacher.

Nikon magazine - Alfie Bowen Pet photography
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Ein künstlerischer, abstrakter Bildausschnitt kann Porträts kreativer und moderner wirken lassen als ein klassischer Ansatz. Links/unten: Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR, 50 mm, 1/250 s, f/6.3, ISO 2800. Rechts/oben: 50 mm, 1/250 s, f/6.3, ISO 1800 ©Alfie Bowen
Abenteuerliche abstrakte Bilder

Auf dem Heimweg ließ die Sonne allmählich nach und Wolken zogen auf, sodass ich mit einem weichen, diffusen Licht arbeiten konnte. Die Hunde wussten, dass der Spaziergang sich dem Ende näherte, und freuten sich über ein paar letzte Leckerlis. Ich wollte ein Porträt der beiden zusammen aufnehmen, und ihre Körperhaltung strahlt hier echte Vorfreude und Neugierde aus. Ich liebe die Harmonie zwischen den beiden. Es zeigt ihre Verbundenheit.

Bei meiner Arbeit als Naturfotograf setze ich oft auf kreative Bildkompositionen und leicht abstrakte Bildausschnitte. Daher sollte auch dieses Bild genau dieser Seite meines Stils widerspiegeln. Durch einen größeren Bildausschnitt blieb die Perspektive natürlich. Die Arbeit mit der Z50II hat mir hier sehr viel Spaß gemacht – vor allem die Möglichkeit, die Picture-Control-Konfiguration anzupassen und den Effekt sofort zu sehen. Dadurch wurde der Prozess spielerisch und interaktiv. Auch der Autofokus war hervorragend: Dank AF-C mit Tiererkennung und Motivverfolgung gelang es mir, die Hunde auch bei schnellen Bewegungen im Fokus zu halten.

Alfies Top-Tipp: Weiches Licht eignet sich perfekt für künstlerische Porträts, da es Ausdruck und Komposition in den Vordergrund rückt, ohne dass harte Schatten ablenken. Dennoch sollte man keine Scheu davor haben, den ISO-Wert zu erhöhen, um sicherzustellen, dass die Bilder scharf bleiben.

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Nach einem langen Spaziergang sind Hunde meist entspannter und ruhiger, was den idealen Moment für intime, zurückhaltende Porträts schafft. Nikon Z50II + NIKKOR Z DX 16-50mm f/2.8 VR ©Alfie Bowen
Die ruhigere Seite

Zurück zu Hause und nach dem langen Spaziergang waren Moose und Margot deutlich entspannter und weniger aktiv. Der perfekte Moment, um ruhigere Nahaufnahmen mit einer sanfteren, gedämpfteren Atmosphäre einzufangen. In solchen Momenten fotografiere ich Hunde besonders gern von oben – mit scharfem Fokus auf das Auge, sodass der Rest des Gesichts und des Fells sanft in die Unschärfe übergeht. Die Augen verraten oft so viel über unseren treuen Begleiter und bringen häufig die emotionale Wirkung, die ein Porträt braucht. Natürliches Licht ist hier besonders wichtig, da Blitz Tiere erschrecken kann und zudem leicht zu Rote-Augen-Effekten führt. Mittlerweile hat sich euer Hund wahrscheinlich schon an die Kamera gewöhnt. Daher lohnt es sich, etwas langsamer vorzugehen und sich für die Aufnahme Zeit zu nehmen.

Alfies Top-Tipp: Diese Bilder sind Standbilder aus einem Videoclip. Vergesst also nicht, es auch einmal mit Filmen zu versuchen, zumal sich so das echte Verhalten und die Mimik eures Hundes in den kleinen Momenten des Alltags besonders schön einfangen lassen.

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