Was ist Focus Breathing?

Minimiertes Focus Breathing ist ein entscheidender Faktor für Videoprofis – aber was ist das eigentlich?
Focus Breathing bezeichnet die leichte Veränderung des Sichtfelds, die beim Einstellen des Fokus auftreten kann. Wenn ihr beim Filmen den Fokus von einem nahen Objekt auf ein weiter entferntes Motiv verlagert, verschieben sich die Ränder eures Bildausschnitts. Starkes Focus Breathing kann wie ein unbeabsichtigter Zoom oder ein „pulsierender“ Effekt wirken, was im fertigen Film stört.
Das steckt in der Kameratasche
© Norris Niman
NIKKOR-Objektive bieten nicht nur außergewöhnlich sanfte Zoomübergänge, sondern zeichnen sich auch durch ein beeindruckend geringes Focus Breathing aus. Das giltinsbesondere für S-Objektive und solche, die speziell für Videoaufnahmen entwickelt wurden – wie das NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II und das NIKKOR Z 28-135mm f/4 PZ. Wie funktioniert das alles?
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Flüssige und natürliche Schärfenachführung
Das Focus Breathing im neuen NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II wird im Vergleich zum NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S um die Hälfte reduziert. Denn das optische System wurde komplett neu entwickelt und die Anzahl der Linsen verringert. Anstatt alle Linsen vor und zurück zu bewegen, verschiebt der interne Zoommechanismus kleinere interne Gruppen. Dieses Design trägt dazu bei, einen gleichbleibenden Bildwinkel über den gesamten Fokusbereich aufrechtzuerhalten. Darüber hinaus sind die meso-amorphe Vergütung, ARNEO-Vergütung und Super Integrated Coatings (SIC) speziell darauf ausgelegt, unerwünschte Lichteffekte deutlich zu reduzieren.
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Was bedeutet das für Videos?
Für Filmschaffende bedeutet dies, dass beispielsweise bei der Schärfenachführung – also beim Wechsel vom Gesicht einer Person zum Außenbereich – der Bildausschnitt stabil bleibt und der Übergang nahtlos wirkt. Es handelt sich um einen subtilen, aber bedeutenden Vorteil, der für saubere, professionell aussehende Filme sorgt, ohne dass zusätzliche Korrekturen bei der Nachbearbeitung erforderlich sind.
Das geringe Focus Breathing macht Objektive wie das NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II und das NIKKOR Z 28-135mm f/4 PZ zu einer ausgezeichneten Wahl für Foto und Video – und für alle, die bei Foto und Video Wert auf kinoreife Präzision legen.
Auf den Straßen von Paris: Nikon-Ambassador Little Shao war einer der Ersten, die das NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II testeten. Sein Fazit? „Ich benutzte einen Gimbal und konnte dank des internen Zooms mit demselben Objektiv von 24 mm auf 70 mm wechseln, ohne es austauschen zu müssen. Einfach klasse. Dadurch blieb die Balance des Rigs gleich und ich musste keine Neukalibrierung vornehmen. Außerdem ist das Focus Breathing viel sanfter. Und bei anspruchsvollen Bewegungen wie einem Dolly-Zoom ist es toll zu sehen, dass beim Ein- und Auszoomen kein Fokusverlust auf das Motiv entsteht.“
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Wie ihr Focus Breathing erkennt
Wenn ihr das Focus Breathing eures Objektivs untersuchen möchtet, seht euch zunächst die technischen Daten an. Die maximale Vergrößerung gibt euch Auskunft über das Verhältnis der Sensor-Bildgröße zur tatsächlichen Größe des Motivs. Der Wert ist ein Indikator dafür, wie stark sich Focus Breathing bei einem Objektiv auswirkt. Ein höherer Vergrößerungsfaktor (wie beispielsweise bei einem Makroobjektiv mit einem Verhältnis von 1:1) ist weniger anfällig für Focus Breathing. Das NIKKOR Z 28-135mm f/4 PZ hat einen 0,25-fachen maximalen Abbildungsmaßstab (1:4) und das NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II einen 0,22-fachen (1:4,5).
Entdeckt hier die technischen Daten des neuen Objektivs NIKKOR Z 24-70mm f/2.8 S II.
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