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„Ein Lächeln hervorzurufen ist genauso wichtig wie der Wow-Effekt.“ Mark Meth-Cohn gewinnt die Nikon Comedy Wildlife Photography Awards

Natalie Denton5 Minuten Lesezeit12 Dez. 2025Comedy Wildlife Awards
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Die Ergebnisse sind da – vom Fotowettbewerb, der garantiert immer für ein Lächeln sorgt. Zeit für die große Enthüllung …

Lemuren in Yoga-Posen, Elefanten beim Versteckspiel und sogar eine unfreiwillige Krötentaufe zählen zu den 44 herausragenden Bildern und Videos, die aus rekordverdächtigen über 10.000 Einsendungen bei den diesjährigen Nikon Comedy Wildlife Photography Awards ausgewählt wurden – der höchsten Zahl in der elfjährigen Geschichte des Wettbewerbs. Der globale Wettbewerb steht sowohl Einsteiger:innen als auch erfahrenen Wildlife-Fotograf:innen offen und feiert die Freude an der Natur und regt zu einer breiteren Diskussion über den Naturschutz an. Die Preisverleihung fand in der OXO Gallery in London am 9. Dezember 2025 statt und eine kostenlose öffentliche Ausstellung lief vom 10. bis zum 14. Dezember.

Gib mir fünf!

Das diesjährige Gewinnerbild, aufgenommen vom pensionierten Ingenieur Mark Meth-Cohn aus dem britischen Lake District, zeigt einen übermütigen Gorilla und brachte ihm zudem den Preis in der Kategorie „Säugetiere“ ein. „An diesem Tag waren die erwachsenen Gorillas in aller Ruhe auf Nahrungssuche, während die Jungen übermütig herumtollten“, sagt Mark. Er sicherte sich mit Aaaaawa – mum („Küsschen“) zudem einen „Highly Commended“-Award. Das Bild zeigt einen jungen Gorilla, der eine Grimasse schneidet, während seine Mutter ihn küsst. Er war im vergangenen Jahr Finalist bei den Awards. Er erinnert sich daran, wie er im Frühjahr bei einer Trekkingtour durch die nebligen Virunga-Berge in Ruanda das Gewinnerbild High Five („Gib mir fünf“) aufnahm und ergänzt: „Ein junges Männchen war besonders darauf bedacht, sein akrobatisches Talent zu zeigen. Es drehte Pirouetten, schlug Saltos und führte High Kicks aus.“ Seine Darbietung zu beobachten war urkomisch. All meine Bemühungen an diesem Morgen konzentrierten sich auf ihn. Ich freue mich, dass ich seine Verspieltheit einfangen konnte. Später im Hotel, als ich die Bilder des Tages durchging, hatte ich keinen Zweifel mehr an dem Potenzial dieser Fotos.“

Mark fotografierte den jungen Primaten mit einem Weitwinkelobjektiv vom Boden aus, um die Wirkung zu verstärken. Er glaubt, dass Menschen von Natur aus von Humor in Tierbildern angezogen werden. „Aber das war nicht nur eine zufällige Pose oder Grimasse, sondern eine bewusste Handlung eines jungen Gorillas, um seinen menschlichen Cousins zu imponieren. Die Aufführung dauerte mehrere Minuten“, erzählt Mark. „Es war echte Comedy und eine wahre Freude, dabei zu sein! Dieser Wettbewerb hat mich gelehrt, bei allem, was ich fotografiere, immer die heitere Seite zu suchen. Ein Lächeln hervorzurufen ist genauso wichtig wie der Wow-Effekt.“

Neben einer wunderschönen handgefertigten Trophäe, die vom Wonder Workshop in Tansania hergestellt wurde, erhält Mark außerdem eine Safari in der Maasai Mara in Kenia und eine hochwertige Fototasche der bewährten Marke THINK TANK.

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Hit the Dancefloor („Ab auf die Tanzfläche“). Nikon Young Photographer Award (U25) (Preis in der Kategorie „Jungfotograf:in“) © Paula Rustemeier / Nikon Comedy Wildlife.

Fuchsige Moves

Den diesjährigen Nikon Young Photographer Award (U25) (Preis in der Kategorie „Jungfotograf:in“) gewann die deutsche Fotografin Paula Rustemeier. Ihr verspieltes Bild Hit the Dancefloor („Ab auf die Tanzfläche“) zeigt drei junge Füchse in den Niederlanden, von denen einer kopfüber in den Sand stürzt, während die anderen amüsiert zusehen. Paula, Studierende an der Fachhochschule Trier, hielt diesen Moment im Jahr 2022 zu Beginn ihrer Karriere als Wildlife-Fotografin fest. „Die Füchse fühlten sich in meiner Nähe sehr wohl“, sagt sie. „Es waren Jungtiere, die sich abends zum Spielen trafen.“ Paula besucht regelmäßig denselben Ort im Morgengrauen und verwendet dabei immer eine kurze Verschlusszeit und den Serienbildmodus. Für sie ist Timing alles. „Viele komische Tierbilder sind großartig, aber solche Interaktionen sieht man nicht oft. Drei Füchse zusammen, einer fällt auf die Schnauze, die anderen scheinen zu lachen. Es sah aus wie eine Tanzfläche, wie ein kleiner Wettbewerb. Das machte es für mich so besonders.“

Links: ThinkTANK Birds Award Gewinner (Preis in der Kategorie „Vögel“) © Warren Price / Nikon Comedy Wildlife. Fish and Other Aquatic Species Award (Preis in der Kategorie „Fische und andere Wasserlebewesen“) © Jenny Stock / Nikon Comedy Wildlife. Rechts: Reptiles, Amphibians and Insects Award (Preis in der Kategorie „Reptilien, Amphibien und Insekten“) und der Nikon Junior Award (U16) (Preis in der Kategorie „Junior:in“) © Grayson Bell / Nikon Comedy Wildlife.

Herzlichen Glückwunsch an alle …

Weitere Lacher gab es in allen Kategorien, darunter Warren Prices mit dem ThinkTANK Birds Award („Vögel“) ausgezeichnetes Bild Headlock („In der Klemme“), das eine Trottellumme zeigt, deren Kopf im Schnabel eines Nachbarn festgeklemmt ist, sowie Jenny Stocks mit dem Fish and Other Aquatic Species Award (Preis in der Kategorie „Fische und andere Wasserlebewesen“) prämiertes Bild Smiley, auf dem eine freche Blaustreifen-Zahnbrasse aus einem Korallenriff hervorlugt. Grayson Bells Baptism of the Unwilling Convert („Die Taufe des widerwilligen Konvertiten“) gewann sowohl den Reptiles, Amphibians and Insects Award (Preis in der Kategorie „Reptilien, Amphibien und Insekten“) als auch den Nikon Junior Award (U16) (Preis in der Kategorie „Junior:in“). Maggie Hoffman hat den Amazing Internet Portfolio Award („Preis für herausragende Internet-Portfolios“) mit ihrem schelmischen Schimpansen Digging for Gold („Auf der Suche nach Gold“) bekommen, während Tatjana Epp den Video Award (Videopreis) für ihren Surfing Heron („Surfender Reiher“) erhalten hat.

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Digging for Gold („Auf der Suche nach Gold“). Amazing Internet Portfolio Award („Preis für herausragende Internet-Portfolios“). © Maggie Hoffman / Nikon Comedy Wildlife

Die mit einer besonderen Auszeichnung geehrten Fotograf:innen sorgten für noch mehr Spaß – von Alison Tucks vom Wind zerzaustem Tölpel in Now Which Direction Is My Nest („Wo ist noch mal mein Nest“) und Annette Kirbys scheinbar lachendem Riesenseeadler in Go Away („Geh weg“) über Christy Grintons zerzaustes Eichhörnchen in Bad Hair Day („Ein Tag mit schlechter Frisur“) und Brett Saalwaechters schelmisches Löwenjunges in I Just Can’t Wait to Be King („Ich kann es kaum erwarten, König zu werden“) bis hin zu Erkko Badermanns wackeligem Seetaucher in Landing Gear Down („Bereit zur Landung“). Dann gibt es noch Kalin Botevs verspielte Paviane in Monkey Circus („Affenzirkus“), Liliana Lucas fingerleckenden Sifaka-Lemur in Fonzies Advertising („Fonzies-Werbung“), Meline Ellwangers gähnende Löwen in The Choir („Der Chor“) und Valtteri Mulkahainens grinsenden Bären in Smile, You’re Being Photographed („Bitte lächeln für die Kamera“).

Surfing Heron (Surfender Reiher). Video Award (Videopreis). © Tatjana Epp / Nikon Comedy Wildlife

Die Nominierungsphase für die diesjährigen Awards ist zwar bereits abgeschlossen, aber ab dem 10. Dezember kann für den People’s Choice Award (Publikumspreis) abgestimmt werden, bei dem die Öffentlichkeit die Gelegenheit hat, ihre Lieblingsfinalisten aus 2025 zu wählen. Gebt eure Stimme bis zum 1. März 2026 unter www.comedywildlifephoto.com ab. Die Gewinner:innen werden am 14. März bekannt gegeben. Darüber hinaus wird unter allen Teilnehmenden ein Geldpreis in Höhe von 500 £ verlost.

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