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Doppelt sehen: Nutzt die Bildrezepte in der Nikon Image Cloud für diese Foto-Challenges

Natalie Denton6 Minuten Lesezeit09 März 2026Foto-Finish
Nikon magazine - NIC recipe

Möchtet ihr etwas Neues ausprobieren? Wir haben zwei Nikon-Creators herausgefordert, mit ihren Nikon-Bildrezepten über ihre üblichen Genres hinauszugehen.

„Verlasse deine Komfortzone“: Klischee oder guter Rat? In dieser Ausgabe von „Photo Finish“ versuchen zwei Nikon-Creators, dies herauszufinden, indem sie ihre bevorzugten Genres vergessen und mit ihren „Nikon Imaging Cloud“-Bildrezepten ungewohnte Motive fotografieren. Straßenbildspezialist Ludwig Favre nutzt die Magie der Nahaufnahme mit „Vintage-Film“, während die finnische Landschaftsfotografin Eeva Mäkinen Wildtierbilder mit dem Bildrezept „Wintertöne“ aufnimmt. Das kam dabei heraus:

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Photographer & WriterHochzeitenPorträts

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RAW (links) und Bildrezept „Vintage-Film“ (rechts), © Ludwig Favre

Nikon Imaging Cloud Bildrezept: Vintage-Film

Fotograf: Ludwig Favre

Am besten für: Straßenbilder und Architektur

Die „Photo Finish Challenge“: Nahaufnahmen

Was macht „Vintage-Film“?

Inspiriert von meiner Liebe zur filmischen Fotografie, weckt dieses Bildrezept ein Gefühl der Nostalgie. Es stellt aber auch die Architektur in einen Kontext und verwandelt statische Strukturen in von Menschen geformte Lebensräume. Das Bildrezept funktioniert besonders gut mit kleineren Blendenöffnungen (f/8 bis f/11), wodurch Linien und Personen scharf abgebildet werden, und ist bei grellem Mittagslicht, wenn der Kontrast kräftig und grafisch wird, geradezu unübertroffen.

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RAW (links) und Bildrezept „Vintage-Film“ (rechts), © Ludwig Favre

Wie hat euch die „Photo Finish Challenge“ gefallen?

Angezogen von der Gelassenheit meiner Katze, wollte ich ihre Wärme und ihren ruhigen Charakter vermitteln – und war überrascht, wie schön das Bildrezept mit ihrem Fell harmonierte und den Kontrast milderte, ohne Details zu verlieren. Dadurch blieb die feine Struktur erhalten, während die wärmere Farbgebung die natürliche Farbpalette verstärkte. Subtile Verschiebungen in den Mitteltönen und Lichtern sorgten für eine sanfte, nostalgische Atmosphäre, die eher organisch als stilisiert wirkte. Letztendlich hat diese Challenge meine Art, das Bildrezept zu verwenden, verändert. Es ist nicht auf Stadtlandschaften beschränkt.

Wie könnt ihr das Beste aus diesem Bildrezept herausholen?

Bei Nahaufnahmen bevorzuge ich weiches, gerichtetes Tageslicht und vermeide starke Kontraste. Lasst bei der Komposition die Struktur und die Farbabstufungen das Bild tragen, anstatt euch auf stark ausgeprägte Linien oder dramatische Bildausschnitte zu verlassen. Für Porträts empfehle ich die Verwendung einer Lichtquelle wie einem Blitz oder einem weichen, kontrollierten Licht, um ein natürlicheres Ergebnis zu erzielen.

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RAW (links) und Bildrezept „Vintage-Film“ (rechts), © Ludwig Favre

Ludwigs Herausforderung für euch:

Verwendet „Vintage-Film“, um ein alltägliches Motiv zu Hause nur mit natürlichem Licht zu fotografieren. Geht nah heran, vereinfacht den Bildausschnitt und konzentriert euch eher auf Strukturen und Farbtöne als auf das Motiv selbst. Verwendet weiches Licht – am frühen Morgen oder späten Nachmittag – und beobachtet, wie das Bildrezept Vertrautes ganz leise in etwas Zeitloses verwandelt.

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RAW (links) und Bildrezept „Wintertöne“ (rechts), © Eeva Mäkinen

Nikon Imaging Cloud Bildrezept: Wintertöne

Fotograf: Eeva Mäkinen

Am besten für: Winterlandschaften

Die „Photo Finish Challenge“: Tiere und Natur

Was macht „Wintertöne“?

In Finnland zaubert das Winterlicht einen zartrosa und gleichzeitig goldfarbenen Himmel – fast wie im Märchen. Ich wollte, dass jeder das erleben kann. Deshalb hebt das Bildrezept diese besonderen Wintertöne hervor und schafft einen starken, aber natürlichen Kontrast zwischen den Hauptfarben.

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RAW (links) und Bildrezept „Wintertöne“ (rechts), © Eeva Mäkinen

Wie hat euch die „Photo Finish Challenge“ gefallen?

Am meisten überraschte mich, wie natürlich das Bildrezept bei einem Porträtmotiv ohne Rosatöne funktionierte. Es brachte den Kontrast und die rotbraunen Farbtöne des Eichhörnchens wunderschön zur Geltung, ohne künstlich zu wirken, und zeigte mir, dass „Wintertöne“ bei passendem Licht und der richtigen Atmosphäre auch in anderen Genres eingesetzt werden kann.

Wie könnt ihr das Beste aus diesem Bildrezept herausholen?

Bei Landschaften erzielt man die besten Ergebnisse in den Wintermonaten. Wählt dabei aber einen klaren Himmel oder mit nur minimaler Bewölkung, damit sich das Licht voll entfalten kann. Bonus-Tipp: Je kälter die Luft, desto schöner das Ergebnis.

Eevas Herausforderung für euch:

Dieses Bildrezept eignet sich nicht nur hervorragend für Schneelandschaften. Sanftes Licht und Pastelltöne treten an vielen Orten und bei Sonnenauf- oder -untergang in Erscheinung. Ganz besonders in den Momenten unmittelbar davor bzw. danach. Doch ich finde es immer wieder interessant, dass alle stets direkt auf die Sonne zielen, statt an den rosa Himmel hinter sich zu denken. Meine Herausforderung lautet also: Verwendet „Wintertöne“ und fangt den rosa Himmel ein. Konzentriert euch ausschließlich auf die Farbe und Atmosphäre statt auf das Motiv.

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