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Nikon Imaging Cloud – Bildrezept des Monats: September

Nikon Team5 Minuten Lesezeit28 Aug. 2026Porträts
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Möchtet ihr euren Bildern auf einfache und inspirierende Weise einen neuen Look verleihen? Seht euch an, wie diese Nikon-Creators ihre Bilder mit einem Bildrezept aus der Nikon Imaging Cloud neu interpretiert haben …

Willkommen beim „Bildrezept des Monats“ aus der Nikon Imaging Cloud. In dieser Rubrik laden wir drei erfahrene Nikon-Creators aus unterschiedlichen Genres dazu ein, ein ausgewähltes Nikon-Bildrezept auszuprobieren und zu zeigen, wie es die Wirkung ihrer Bilder verändert.

Unser Bildrezept des Monats heißt „Sunlight & Happiness“ und wurde entwickelt, um Bildern einen sanften Schimmer zu verleihen, der das warme Licht und die goldenen Farbtöne des Spätsommers perfekt zur Geltung bringt. Entwickelt wurde es von der Porträtfotografin und Nikon-USA-Ambassadorin D’Ann Boal. Sie beschreibt es als „ideal für unterschiedlichste Momente im Sonnenlicht“, da es Farben und Tonwerte verfeinert, Grüntöne aufhellt und Gelbtöne wärmer erscheinen lässt. D’Ann findet außerdem, dass es „das natürliche Sonnenlicht verstärkt, indem es Schatten weichzeichnet und Lichter aufhellt“. Außerdem erhöht es dezent den Kontrast und die Farbsättigung. Ganz gleich, ob ihr Porträts im Freien, Landschaften oder Alltagsszenen fotografiert – „Sunlight & Happiness“ verleiht euren Bildern mehr Leuchtkraft und Wärme und sorgt zu jeder Jahreszeit für den goldenen Look des Spätsommers.

Aber wie hat sich „Sunlight & Happiness“ bei unseren drei Kreativen geschlagen? Finden wir es heraus …

Nikon magazine
Writer, Creative Director & Photographer

Das steckt in der Kameratasche

Nikon magazine - NIC recipe September
Nikon magazine - NIC recipe September
„Die ruhige Atmosphäre, das sanfte Licht und die herbstlichen Farben dieser Szene passten für mich perfekt zur Farbpalette des Bildrezepts und brachten die Stimmung besonders schön zur Geltung“, sagt Eeva Mäkinen.
Eeva Mäkinen, Finnland, Tier- und Naturfotografie

Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Sunlight & Happiness“?

Eeva Mäkinen: Mein erster Eindruck war, dass das Bildrezept eine ruhige, nostalgische Stimmung mit sanften Kontrasten erzeugt. Mir hat besonders gefallen, wie es die Atmosphäre der Szene bewahrt.

Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?

Ich finde, dieses Bildrezept eignet sich gut für Landschafts- und Naturfotografie, Reisefotos und atmosphärische Bildgeschichten – oder ganz allgemein für Szenen mit sanftem Licht, Nebel, Wasser und Wäldern. Ich entschied mich dafür, ein kleines Boot zu fotografieren, das auf einem nebligen See trieb, umgeben von Bäumen, die bereits Herbstfarben zeigten.

Gefällt dir, was das Bildrezept mit deinem Bild gemacht hat?

Im Vergleich zum Originalbild verleiht das Bildrezept der Szene eine intensivere, emotionalere Atmosphäre – fast wie in einem Märchen. Mir gefällt, wie es die Farben gerade so weit verstärkt, dass die Aufmerksamkeit eher auf die Stimmung des Augenblicks gelenkt wird als nur auf das Motiv selbst.

Hast du Tipps zur Anwendung?

Haltet Ausschau nach Motiven mit sanftem Licht und einer ruhigen Atmosphäre. Die frühen Morgenstunden sowie nebliges oder bedecktes Wetter eignen sich dafür besonders gut.

Wie würdest du unsere Leser:innen herausfordern, dieses Bildrezept zu nutzen?

Fotografiert oder filmt einen ruhigen Moment, der den Wechsel der Jahreszeiten widerspiegelt und das Gefühl einfängt, wie der Sommer langsam in den Herbst übergeht.

Nikon magazine - NIC recipe September
Nikon magazine - NIC recipe September
„Ich wollte dieses Bildrezept ausprobieren, während ich direkt in die Sonne fotografierte – eine technisch anspruchsvolle Situation. Ich war neugierig, wie es mit so grellem Licht zurechtkommen würde“, sagt Agnes Colombo.
Agnes Colombo, Frankreich, Porträtfotografie

Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Sunlight & Happiness“?

Agnes Colombo: In den Sommermonaten kann grelles Sonnenlicht euren Bildern einen hellen, verwaschenen Schleier verleihen, der sie flach wirken lässt. Dieses Bildrezept sorgt für stärkere Kontraste – genau das Richtige, um diesem hellen Schleier entgegenzuwirken. Ich wollte diesen Effekt bewusst auf die Spitze treiben und fotografierte deshalb direkt in die Sonne. Das Bildrezept kam mit dem dadurch entstandenen Schleier gut zurecht und brachte in den besonders hellen Bereichen wieder mehr Kontrast und Klarheit ins Bild.

Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?

Dieses Bildrezept eignet sich besonders gut, wenn ihr Kontraste verstärken und euren Bildern mehr Ausdruck und Lebendigkeit verleihen möchtet. Ich finde, dass es sich besonders gut für Familienfotos und Motive mit viel Bewegung eignet – spontanes Lachen, herumtollende Kinder oder Paare beim Spazierengehen.  Der zusätzliche Kontrast unterstreicht die Energie, die bereits im Bild steckt, und verleiht diesen spontanen Momenten noch mehr Ausdruck. Ich habe das Bildrezept für dieses Paarporträt verwendet, weil die Szene vor Leben nur so sprüht: Das Paar lacht und kommt direkt auf mich zu, wodurch ein echtes Gefühl von Bewegung und Freude entsteht.

Gefällt dir, was das Bildrezept mit deinem Bild gemacht hat?

Die Voreinstellung ist für meinen persönlichen Geschmack etwas zu rosa. Aber abgesehen von dieser Farbverschiebung passt es tatsächlich viel besser zu meinem fotografischen Stil als andere Bildrezepte, die ich bisher verwendet habe. Es verstärkt die Farben und unterstreicht die Ausdruckskraft – genau, was ich mir für meine Aufnahmen wünsche. Der stärkere Kontrast haucht dem Bild Leben ein – man spürt das Lachen und die Bewegung förmlich. Mit einer kleinen Farbanpassung käme das Ergebnis schon sehr nah an den Look heran, den ich mit meinem eigenen Workflow erzielen will.

Hast du Tipps zur Anwendung?

Scheut euch nicht, dieses Bildrezept für Aufnahmen mit starkem Gegenlicht zu nutzen! Der dadurch entstehende Kontrast wird noch interessanter und wirkt jenem dunstigen Schleier entgegen, der oft auftritt, wenn man gegen das Licht fotografiert. So könnt ihr die Schönheit des Gegenlichts bewahren und gleichzeitig Klarheit und Ausdruck ins Bild bringen. Außerdem würde ich bei der Nachbearbeitung vorschlagen, das Magenta etwas zurückzunehmen. Das macht die Hauttöne natürlicher und holt die Lichter ein wenig zurück. Die Weißtöne wirken für meinen Geschmack leicht überbelichtet.

Wie würdest du unsere Leser:innen herausfordern, dieses Bildrezept zu nutzen?

Sucht euch ein Paar, eine Familie oder einfach Bekannte und fotografiert sie in Bewegung – beim Gehen, Lachen, Laufen, in der prallen Mittagssonne und mit dem Licht im Gesicht. Versucht nicht, den harten Bedingungen auszuweichen. Nehmt sie an und nutzt „Sunlight & Happiness“, um zu sehen, wie diese Voreinstellung das, was die meisten als „unvorteilhaftes Licht“ bezeichnen würden, in etwas Lebendiges und Energiegeladenes verwandelt.

Nikon magazine - NIC recipe September
Nikon magazine - NIC recipe September
„Ich habe die Sonne knapp außerhalb des Bildausschnitts gehalten, damit das Licht schräg über den nassen Sand fällt. Ich wollte diesen Moment, in dem sein ganzer Körper Freude ausstrahlte: Ohren gespitzt, Pfoten vom Boden abgehoben, über die Gischt springend, als wäre sie eine Hürde“, erklärt Eugenia Hanganu, die ihren Hund Tommy mit dem Bildrezept „Sunlight & Happiness“ an einem Strand in der Nähe von Sintra in Portugal fotografierte.
Eugenia Hanganu, Portugal, Reise- und Straßenfotografie

Nikon: Was waren deine ersten Eindrücke von „Sunlight & Happiness“?

Eugenia Hanganu: Dass es genau das tut, was der Name verspricht. Als ich den Namen „Sunlight & Happiness“ sah, musste ich nicht lange überlegen: Mein Hund Tommy, der zur goldenen Stunde am Meer entlangrennt, kommt meiner Vorstellung von Glück ziemlich nahe. Als Erstes fiel mir auf, wie das Bildrezept den nassen Sand wiedergab: Die Gelbtöne verwandelten sich in einen warmen Honigton, ohne dass Tommys Fell dabei zu orange wirkte. Ich hatte erwartet, dass ein Bildrezept, das die Lichter aufhellt, mir bei einer Aufnahme mit Gegenlicht Probleme bereiten würde. Aber das war nicht der Fall. Die Gischt über den Wellen behielt ihr natürliches Leuchten, ohne überbelichtet zu wirken, während in den aufgehellten Schatten Details der Felswand sichtbar blieben, die ich normalerweise selbst hätte herausarbeiten müssen.

Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?

Eigentlich alles mit Gegenlicht. Straßenaufnahmen zur goldenen Stunde, draußen spielende Kinder oder Küstenszenen wie diese. Da das Bildrezept Grüntöne aufhellt und Gelbtöne wärmer erscheinen lässt, würde ich es auch am späten Nachmittag in Parks und Gärten einsetzen, wenn das Laub sonst schnell dunkel und trüb wirkt. Ebenso eignet es sich für ungezwungene Porträts im letzten Licht des Tages – etwa wenn jemand lacht und dabei nicht in die Kamera schaut. In Innenräumen oder bei flachem Mittagslicht würde ich damit vorsichtiger umgehen. Ein warmes, leuchtendes Bildrezept wie dieses kommt bei echtem Sonnenlicht am besten zur Geltung. Ohne das kann es künstlich wirken.

Gefällt dir, was das Bildrezept mit deinem Bild gemacht hat?

Mir gefällt, dass das Licht so wirkt, als wäre es bereits später am Abend. Die Strukturen im Schaum und im nassen Sand bleiben gut erkennbar. Tommy wirkt trotz des starken Gegenlichts scharf und farblich natürlich, während die weichen Schatten die Details der Klippe zur Geltung bringen, ohne sie flach wirken zu lassen. Ich habe die Schwarztöne etwas stärker betont, als es das Bildrezept vorsieht, und den Kontrast ein wenig verstärkt – das ist einfach mein Stil. Es fühlt sich so an, wie sich der Abend angefühlt hat. Das ist für mich der wichtigste Test.

Hast du Tipps zur Anwendung?

Fotografiert in Richtung des Lichts, nicht davon weg. Dieses Bildrezept ist auf Sonnenlicht ausgelegt. Platziert die Sonne deshalb im Bild oder knapp außerhalb des Bildausschnitts und stimmt die Belichtung auf euer Motiv ab, nicht auf den Himmel. Das Bildrezept sorgt für wärmere Farbtöne, aber die Bildkomposition müsst ihr selbst finden. Für mich ist ein Bildrezept immer ein Ausgangspunkt. Ich wäre nicht ich selbst, wenn ich nicht noch etwas hinzufügen würde. Hier habe ich die Schatten etwas dunkler gehalten, als es das Bildrezept vorsieht. Die dunkle Klippe und Tommys langer Schatten bilden einen schönen Kontrast zum goldenen Licht. Außerdem habe ich die Schatten warm belassen, anstatt sie neutral zu korrigieren. Das ist eine Angewohnheit aus dem Filmbereich, die ich einfach nicht ablegen kann.

Wie würdest du unsere Leser:innen herausfordern, dieses Bildrezept zu nutzen?

Mein Genre ist die Schnappschussfotografie, daher lautet die Herausforderung: ein Bild von ganz alltäglichem Glück, eingefangen im Licht. Kein gestelltes Porträt, kein Sonnenuntergang für sich allein. Findet einen authentischen Moment – einen Hund, der auf dem Rasen herumtollt, Kinder, die durch einen Springbrunnen rennen, oder einen Freund, der mitten im Satz lacht – und fotografiert im Gegenlicht während der letzten Stunde vor Sonnenuntergang. Eine Regel: Euer Motiv darf nicht wissen, wann genau ihr auf den Auslöser drückt. Glück lässt sich am besten fotografieren, wenn sich niemand für die Kamera verstellt.

Bereit für etwas „Sunlight & Happiness“?

Geht einfach zum Bildrezept-Portfolio der Nikon Imaging Cloud, wählt D’Ann Boals „Sunlight & Happiness“ aus und speichert die Einstellungen direkt auf eurer Kamera – schon kann es losgehen!

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