Nikon Imaging Cloud – Bildrezept des Monats: Juli
Ein Bildrezept, drei kreative Interpretationen: Seht euch an, wie die Challenge dieses Monats die Fotos von drei Nikon-Creators verwandelt
Willkommen zur ersten Ausgabe einer neuen Serie, in der wir jeden Monat drei Nikon-Creators dazu herausfordern, unser „Bildrezept des Monats“ aus der Nikon Imaging Cloud (NIC) zu verwenden.
Für diese erste Folge haben wir „Call It Love“ („Man nennt es Liebe“) ausgewählt, das vom Reise- und Lifestyle-Duo Faloo Mi geschaffen wurde. Deren Gespür für lebendige, sonnenverwöhnte Fotografie fängt die positive Stimmung ihrer Reisen perfekt ein. „Alles, was uns jeden Tag begegnet und worauf wir unseren Blick richten, ist voller Liebe – sei es der Himmel, die Bäume, die Blumen oder die Menschen, die wir lieben“, schreiben sie auf der Seite des Bildrezepts. Inspiriert von ihrer Liebe zu allem, was farbenfroh ist, wurde „Call It Love“ entwickelt, um Farbe, Wärme und Strahlkraft zu verstärken. Das Bildrezept ist somit die perfekte Wahl für den Juli.
Für optimale Ergebnisse empfehlen Faloo Mi, Active D-Lighting auf Extra High einzustellen und das Bildrezept an hellen, sonnigen Tagen mit blauem Himmel und Motiven zu verwenden, die vor Farbe nur so strotzen – insbesondere Blau-, Grün-, Magenta- und Gelbtöne. So entstehen „helle, lebendige Bilder, die niemals langweilig werden“.
Und wie sind unsere drei Kreativen mit dem „Call It Love“-Bildrezept in ihren unterschiedlichen Genres und Orten zurechtgekommen? Finden wir es heraus!


Eugenia Hanganu, Portugal, Reisefotografie
Nikon: Was war dein erster Eindruck von „Call It Love“?
Eugenia Hanganu: Warm und üppig – so wie sich ein gutes Sommerfoto anfühlen sollte. Es hellt die Grüntöne auf und verstärkt die Magenta-Töne, ohne dass das Bild dabei gefiltert wirkt – und genau das geht bei Bearbeitungen häufig schief. Ich finde, es passt sehr gut zum Juli. Denn der Sommer in Portugal ist genau das: strahlendes Licht, üppiges Grün, Blumen, die über die Mauern quellen. Im Januar würde das so nicht funktionieren. Das Bildrezept braucht die Jahreszeit, die ihm gewissermaßen entgegenkommt.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Motive im Freien und natürliche Farben im Bildausschnitt. Gärten, Märkte, südeuropäische Straßen, Küstenstädte, Familienurlaube, im Freien spielende Kinder. Ich würde es auch für spontane Porträts verwenden, bei denen der Hintergrund eine tragende Rolle spielt – zum Beispiel für Menschen, die über einen Blumenmarkt gehen, oder ein Paar, das in einem Garten sitzt. Für Street- und Dokumentarfotografie im Sommer wirkt es sehr natürlich, wie dieses Bild zeigt. Das Bildrezept ist für lebendige Sommerfarben gemacht, und genau das bringt diese Szene bereits mit: die pinkfarbene Bougainvillea, die orangefarbenen Trompetenblumen, die weißen Wände, das Kopfsteinpflaster. Es schien mir die richtige Kombination zu sein, da das Bildrezept alles hervorhebt, was eine kräftige, natürliche Farbe hat.
Gefällt dir, wie das Rezept dein Bild verändert hat?
Ja, sehr. Das Grün und das Magenta der Bougainvillea kamen richtig zur Geltung. Das Kopfsteinpflaster erhielt einen Hauch von Wärme, die dem Original aufgrund des bewölkten Himmels gefehlt hatte. Das Bildrezept hat vor allem dafür gesorgt, dass das Foto wieder genau das Gefühl vermittelt, das ich beim Aufnehmen hatte – etwas, das durch das flache Licht verloren gegangen war. Die bearbeitete Fassung entspricht eher meiner Erinnerung. Ich werde es diesen Sommer auf jeden Fall wieder verwenden, vor allem an Tagen, an denen das Licht nicht mitspielt.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Dieses Bildrezept kann am Ende als schnelle und einfache Korrektur genutzt werden – doch es funktioniert ebenso gut als Ausgangspunkt. Schaut euch euer eigenes Licht an, bevor ihr es anwendet. Wenn ihr bei flachen oder bedeckten Lichtverhältnissen fotografiert, hilft eine kleine Kontrastanpassung im Nachhinein. Bei hartem Mittagssonnenlicht hingegen kann es sinnvoll sein, die Sättigung etwas zurückzunehmen. Das Bildrezept gibt euch das Sommer-Feeling. Aber das Foto muss trotzdem eures sein.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Macht ein spontanes Bild von einer geliebten Person bei einer alltäglichen Tätigkeit und nutzt dieses Bildrezept, um die Farben um sie herum hervorzuheben. Die Herausforderung besteht darin, den Alltag als etwas zu zeigen, an das man sich gerne erinnert – denn genau so sieht Liebe meistens aus.


Eeva Mäkinen, Finnland, Tier- und Naturfotografie
Nikon: Was war dein erster Eindruck von „Call It Love“?
Eeva Mäkinen: Der Name sagt schon alles! Das Rezept eignet sich perfekt, um eine fröhliche und lebendige Atmosphäre zu vermitteln. Die Farbtöne passen ideal zum Frühsommer und fangen die Vorfreude auf den bevorstehenden Sommer ein.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Für Tier- und Naturaufnahmen eignet sich dieses Bildrezept besonders gut – wenn frische Grüntöne, farbenfrohe Blumen und eine warme Lichtstimmung im Bild vorhanden sind. Es eignet sich hervorragend für Begegnungen mit Wildtieren inmitten saisonaler Farben. Von Tieren auf Wiesen über Vögel bis hin zu Insekten, die sich zwischen Blumen und Blättern verstecken.
Gefällt dir, wie das Rezept dein Bild verändert hat?
Das gefällt mir sehr gut. Es liefert einen etwas lebendigeren Look als mein üblicher Bearbeitungsstil. Daher hat es Spaß gemacht, etwas auszuprobieren, das die Farben und die Wärme im Bild stärker hervorhebt. Ich kann mir gut vorstellen, dieses Rezept wieder zu verwenden, besonders bei bunten Wildblumen oder üppigem Grün.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Da ich möchte, dass meine Tier- und Naturbilder weiterhin realistisch wirken, würde ich empfehlen, die Farbsättigung der Grüntöne in laubreichen Szenen etwas zu reduzieren. Außerdem habe ich die Helligkeit ein wenig runtergeregelt, was sehr gut funktioniert hat.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Verwendet das Bildrezept, um eine weiße Blume zu fotografieren, die von Farben umgeben ist. Beobachtet, wie sich zartes Weiß und kräftige Naturtöne harmonisch ausbalancieren.


Agnes Colombo, Frankreich, Porträtfotografie
Nikon: Was war dein erster Eindruck von „Call It Love“?
Agnes Colombo: Das Sommerlicht kann besonders mittags sehr grell sein und starke Kontraste erzeugen, die sich nicht immer leicht kontrollieren lassen. Dieses Bildrezept hilft dabei, diese Intensität abzuschwächen und Bildern, die sonst vielleicht zu knallig wirken würden, eine ruhigere, sanftere Stimmung zu verleihen.
Für welche Motive, Szenen und Genres eignet es sich am besten?
Wenn ihr Weichheit, Wärme und Emotion in eure Bilder einbringen wollt, ist „Call It Love“ eine sehr gute Wahl. Es eignet sich auch hervorragend für Schwangerschaftsshootings, Babyfotos, Paarporträts oder andere intime Momente, bei denen Zärtlichkeit im Mittelpunkt der Geschichte steht. Ich habe dieses Bild gewählt, weil es für mich so viel Sanftheit und Liebe ausstrahlt. Durch die Aufnahme im Gegenlicht entstand eine weiche, verträumte Atmosphäre mit einem natürlichen Lichtsaum um das Motiv herum.
Gefällt dir, wie das Rezept dein Bild verändert hat?
Ich finde, das Ergebnis ist klar und wunderbar ausgewogen – auch wenn es weicher ist als mein üblicher Fotostil. Ich bevorzuge eher einen stärkeren Kontrast. Und da ich bereits mit Gegenlicht gearbeitet habe, um die Weichheit schon in der Kamera zu erzeugen, hat das Bildrezept die Wirkung noch etwas mehr verstärkt, als ich es normalerweise machen würde. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es wunderbar für Fotograf:innen funktioniert, die einen helleren, eher ätherischen Stil bevorzugen.
Hast du Tipps zur Anwendung?
Verwendet das Bildrezept bei direkter Sonneneinstrahlung, wenn hartes Licht und starke Kontraste schwer zu kontrollieren sind – es hilft dabei, diese Intensität abzumildern und ist dadurch ein großartiges Werkzeug für Sommerfotos. Ich persönlich würde bei der Bearbeitung den Kontrast etwas verstärken, um Tiefe und Dimension hinzuzufügen, und dann die Wärme leicht erhöhen, um eine goldene, sonnenverwöhnte Atmosphäre zu erzielen. So bleibt die Weichheit des Bildrezepts erhalten und das Bild entspricht mehr meinem Stil.
Wie würdest du unsere Leser:innen für dieses Bildrezept begeistern?
Verwendet das Bildrezept, um ein Porträt in der Goldenen Stunde ausschließlich mit Gegenlicht zu fotografieren. Versucht, so viel Weichheit wie möglich bereits mit der Kamera einzufangen. Fotografiert dasselbe Bild ohne das Bildrezept und vergleicht anschließend, wie Licht, Farbe und Bearbeitung die emotionale Wirkung des Bildes verändern können.
Fühlt ihr euch inspiriert?
Dann seid ihr jetzt dran! Probiert das Bildrezept dieses Monats „Call It Love“ aus, um euer eigenes Bild zu erstellen, und teilt das Ergebnis auf Instagram unter dem Hashtag #nikoneurecipechallenge. Wir freuen uns auf eure Einsendungen und werden im nächsten Artikel eine Auswahl unserer Favoriten vorstellen.
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