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29.05.2019

Nikon-Ambassador Pieter Ten Hoopen dokumentiert die Liebesgeschichten mehrerer Paare und Familien, die von der globalen Flüchtlingskrise betroffen sind.

Ein neues Fotoprojekt von Nikon-Ambassador Pieter Ten Hoopen erkundet die inspirierenden Liebesgeschichten von Paaren und Familien, die von der aktuellen globalen Flüchtlingskrise betroffen sind.

Pieter ist in die Türkei und nach Mexiko gereist, um die anhaltende Liebe und Kraft derjenigen zu dokumentieren, die gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen. Sein Ziel ist es dabei, Stereotypen und Stigmata in Bezug auf die Flüchtlinge zu überwinden, indem er ihre jeweiligen Liebesgeschichten (ein universelles Thema, mit dem sich wohl jeder identifizieren kann) erzählt und wie diese Beziehungen es ihnen ermöglicht haben, auf eine bessere Zukunft zu hoffen.

Unabhängig davon, ob sie aus wirtschaftlichen, politischen, kulturellen oder umwelttechnischen Gründen ihr Land verlassen müssen: Es gibt heute mehr Flüchtlinge als je zuvor. Aktuell haben 68,5 Millionen Menschen weltweit ihre Heimat verlassen. Darunter sind fast 25,4 Millionen Flüchtlinge, etwa die Hälfte davon unter 18 Jahre alt¹. Ausgerüstet mit der spiegellosen Kamera Nikon D850Z 7 und NIKKOR-Objektiven wollte Pieter auf eine neue Art und Weise über diese humanitäre Krise berichten, bei der er die Menschen als Einzelpersonen und nicht nur als statistische Werte präsentiert.

Eine neue Perspektive
Pieter ist für seinen preisgekrönten Fotojournalismus und seine Art, Geschichten über Bilder zu erzählen, bekannt. Er arbeitet am Liebsten an persönlichen Projekten, die ihm am Herzen liegen und konzentriert sich dabei auf humanitäre Krisen und Kriegsgebiete.

Er erläutert dazu: „Bei der aktuellen Berichterstattung werden die Flüchtlinge oft zu reinen Zahlen und Fakten degradiert. Ich wollte einen etwas anderen Ansatz verfolgen. Was bedeutet es für den einzelnen Menschen, seine Heimat verlassen zu müssen und warum tut er das? Wie können wir verstehen lernen, was diese Menschen durchgemacht haben? Eines der grundlegenden Dinge, die wir alle haben, ist die Liebe. Ich wollte daher eine Geschichte über die Liebe erzählen und warum sie uns dazu anregt, uns gut zu fühlen, Hoffnung zu haben und uns durch schwere Zeiten hilft.“  

Auf der Suche nach den Flüchtlingen
Pieter begann sein Projekt damit, dass er das Leben der Migranten, die aus Syrien nach Istanbul geflohen sind, dokumentieren wollte. Er hat aber auch die Flüchtlingskarawane begleitet, in der Menschen aus Mittelamerika sich auf den Weg in die USA machen. Neben Aufnahmen verfolgter Paare, die einst gegnerischen Banden angehörten bis hin zu Eltern, die sich ein sicheres Zuhause für ihre Kinder wünschen, zeigt Pieter die erschütternde Realität des Alltags dieser Flüchtlinge auf. Er erklärt gleichzeitig aber auch, wie die gegenseitige Zuneigung und menschlichen Beziehungen am Leben erhalten werden.

Er erläutert dazu: „Die meisten Menschen, die ich fotografiert habe, fliehen vor Armut, Gewalt, politischer Unterdrückung oder wegen des Klimawandels. Und ich war völlig überrascht, wie offen sie mit dem Thema Liebe umgehen. Das sind Menschen, die durch richtig schwere Zeiten gegangen sind, die wir aus westlicher Perspektive oft nicht nachvollziehen können. Am Ende sind es die Liebe und die zwischenmenschlichen Beziehungen, die sie stärken und ihnen die Kraft geben weiterzugehen. Für sie ist die Liebe ein Mittel zu überleben. Und vielleicht sogar dasjenige, das sie am stärksten motiviert.“

Die Ausrüstung
Während der gesamten Reise hat Pieter die D850 eingesetzt, die er wegen ihrer schnellen Aufnahmen, der Auflösung und der hervorragenden Lichtempfindlichkeit bevorzugt, um anrührende Standbilder aufzunehmen. Die spiegellose Kamera Z 7 hat er für seine Filmaufnahmen verwendet. Neben den Kameras war er auch mit dem Objektiv AF-S NIKKOR 28 mm 1:1,4E ED ausgerüstet.

Er erläutert dazu: „Die D850 ist eine meiner Lieblingskameras und eignet sich ideal für die Aufnahme von Standbildern. Ich nehme für unterwegs zwei Kameras mit und lasse eine im Hotel als Backup zurück. Ich hatte auch Gelegenheit, die Z 7 auszuprobieren, eine ganz neue Erfahrung für mich, die ich wirklich zu schätzen weiß. Wenn ich unterwegs bin, dann muss ich viel laufen, rennen und springen und dass die Z 7 so leicht ist, war genau richtig. Der digitale Bildsucher erlaubt es dir, das, was du siehst, auch aufzunehmen, sodass diese Kamera sich unterwegs hervorragend bewährt.“

Das Europäische Spezialprojekt-Programm von Nikon

Das Europäische Spezialprogramm von Nikon bietet den Nikon-Ambassadors (talentierte und einflussreiche Fotografen aus ganz Europa) die Möglichkeit, sich einem Projekt zu widmen, das ihnen wirklich am Herzen liegt. Das Programm ist Teil von Nikons fortlaufender Mission, inspirierende Fotografen zu unterstützen und möchte ihnen damit eine Plattform bieten, um Projekte zu realisieren, für die sie sich begeistern. Ziel ist es, eine Gemeinschaft von visuellen Künstlern zu schaffen, die danach streben, die Dinge anders zu gestalten.

Weitere Informationen über Pieters Projekt finden Sie auf seiner Special Project-Seite. 

Die Ausrüstung

Für sein Projekt hat Pieter folgende Ausrüstung eingesetzt:

● Kameras:
   ⚬ D850 
   ⚬ Z 7

● Objektive: 
   ⚬ AF-S NIKKOR 28 mm 1:1,4E ED
   ⚬ AF-S NIKKOR 35mm 1:1,4G 

Über Pieter:

Pieter ten Hoopen ist ein erfahrener und international bekannter Fotograf und Filmemacher, der heute in Stockholm (Schweden) lebt. Er teilt seine Zeit zwischen Redaktion, persönlichen Projekten und kommerziellen Aufgaben und darf sich über eine breite Palette von Stammkunden freuen. Dazu gehören u. a. der New Yorker, das New York Times Magazine, Le Monde und Plan international.

¹  https://www.unhcr.org/figures-at-a-glance.html