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7.3.2012

Nikon Polarlicht Fotoreise: Erfahrungsbericht

Am 17. Februar haben die Teilnehmer der ersten Nikon Polarlichtreise, die in Zusammenarbeit mit unserem Nikon Ambassador Dionys Moser entstanden ist, ihre Reise angetreten. Machen Sie sich hier ein Bild über das, was sie bisher in Norwegen erleben und fotografieren konnten.

Stellen Sie sich vor Sie haben gegen Abend abgemacht um Polarlichter zu fotografieren. Doch draussen tobt ein Schneesturm und alles scheint gegen das Unterfangen zu sein. Doch Dionys Moser, unser Reiseleiter, erscheint voller Zuversicht und meint, das komme schon noch, er habe Wetter-, Wind-, Wolken- und Solarwindprognosen studiert. Keiner glaubt so richtig daran, doch wir alle steigen in die Busse und lassen uns von seiner Begeisterung anstecken. Knapp eine Stunde später kommen wir in einer Hochebene in der Nähe von Tromsö, Norwegen an. Der Himmel ist immer noch bedeckt und der Wind treibt den Schnee über die Landschaft - kann das wirklich noch etwas werden heute?

Unbeeindruckt stellt Dionys Moser Stativ und Kamera auf und gibt die wichtigsten Anweisungen für die Kameraeinstellungen durch. Die ersten Testbilder sehen gut aus, leider fehlt nur noch das Wichtigste - die Polarlichter. Nach einigen Minuten haben alle Teilnehmer ihren Platz gefunden und ihre Kameraausrüstung steht bereit für das Naturspektakel. Erste Gespräche finden statt, wir geniessen die Ruhe und die nächtliche Landschaft in den Bergen. Immer wieder schauen wir gespannt in den Himmel und tatsächlich, die ersten Sterne schimmern durch die Wolkendecke, Hoffnung kommt auf. Plötzlich hören wir Dionys Stimme: „da hinten schaut, es geht los!“. Ein blasser, grünlicher Streifen bildet sich über dem Horizont. Alle wollen das erste Polarlicht einfangen, richten ihre Kameras zum Himmel, drücken ab. Schon kommt das gute Gefühl auf, ein Polarlicht-Bild im Kasten zu haben. Was wir aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht wissen - das war erst der Anfang! Immer wieder bilden sich grüne Bahnen am Himmel und verschwinden auch wieder, so schnell wie sie gekommen sind. Der Grünanteil und die Leuchtkraft steigen kontinuierlich, bis auf einmal die Bahnen zu tanzen beginnen. Wie ein Vorhang der vom Wind getrieben wird bewegt sich das Polarlicht über unsere Köpfe. Hektik kommt auf. Die Positionen müssen verändert werden, die Verschlusszeit gekürzt, die Schärfe überprüft…

In den frühen Morgenstunden treffen wir dann wieder im Hotel ein. Eigentlich ist es schon lange Schlafenszeit, jedoch denkt noch keiner richtig daran. Erst müssen die Bilder noch auf den Laptop gespielt und das Erlebte am Bildschirm gesichtet werden.

Sind auch Sie jetzt auf die Bilder gespannt? Hier geht’s zur Galerie!

Weitere Informationen zu den Polarlichtreisen und weiteren Fotoreisen im Angebot von Dionys Moser (keine Nikon Fotoreisen) finden Sie hier!