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09.07.2010

Am 24-Stunden-Rennen von LeMans fotografieren!

Ein Traum wurde wahr:
Am 24-Stunden-Rennen von LeMans fotografieren!

Erinnern Sie sich an unseren grossen Nikon D300S LeMans-Wettbewerb? Wer Fragen zur Nikon D300S richtig beantwortete, konnte einen Einsatz als Profi-Fotograf am legendären 24-Stunden-Rennen von LeMans gewinnen. Gewonnen hat Gregor Meier (31) aus dem zürcherischen Obfelden. Für den passionierten Nikon Fotografen ging mit dem Profi-Einsatz am weltberühmten Rundkurs von LeMans ein Traum in Erfüllung. Vom 10. bis am 14. Juni 2010 schnupperte er, begleitet von Nikon Profi-Betreuer Pascal Richard, Boxenluft beim Schweizer Rennteam Rebellion und fotografierte mit Top-Equipment von Nikon die Boliden auf ihrer 24-stündigen rasenden Fahrt. Eine Auswahl seiner Fotos können Sie hier bestaunen.

Herr Meier, haben Sie den Sound der LeMans-Boliden noch im Ohr…?

"Der Sound der Corvettes blieb noch etwas hängen. Die hätten garantiert den ersten Platz in der Lärmklassierung abgeräumt… LeMans war ein fantastisches Erlebnis. Wir konnten während drei Tagen ohne Ende fotografierten – mit der tollen Nikon D300S und weiterem Profi-Equipment von Nikon. Der fachliche Austausch mit NPS-Manager und Profi-Fotograf Pascal Richard war extrem interessant und gewinnbringend."

Was hat Sie bei Ihrem Einsatz als Nikon-Profi-Sportfotograf am meisten beeindruckt?

"Die Atmosphäre in LeMans ist ganz speziell. Eigentlich viel weniger hektisch, als ich mir das vorgestellt hatte. Wir waren ja wirklich ganz nah dran und konnten bereits vor dem Rennen beim Schweizer Rennteam Rebellion mitverfolgen, wie die Rennautos vor dem Rennen zusammengebaut und abgestimmt werden. Für mich als Konstrukteur war das sehr spannend – technisch, wie fotografisch."

Mit welchem Equipment haben Sie vor allem fotografiert?

"Mit Topmodellen von Nikon wie der D300s und der D3S. Bei den Objektiven hatte es mir vor allem das 500mm Super-Tele angetan…"

Was waren die grössten fototechnischen Herausforderungen beim Fotografieren an der Rennstrecke?

"Das Mitziehen der Kamera in der Beschleunigungsphase. Da braucht es bei einem so schnellen Motiv wie einem Rennauto schon ziemlich Übung. Auch ist es wichtig, dass man den Wagen möglichst in einem 90-Grad-Winkel erwischt, damit er über die gesamte Länge scharf abgebildet wird. Wir haben experimentiert und am Schluss sogar nachts von der Tribüne aus mit Mitziehen und einer dreissigstel Sekunde Verschlusszeit scharfe Bilder geschossen. Filmen durften wir an der Rennstrecke aus rechtlichen Gründen nicht. Ich konnte die Movie-Funktion der D300S jedoch ausgiebig zuhause testen. Die wichtigste Erkenntnis dabei war, dass es enorm hilft, wenn man sich die Einstellungen vor dem Filmen genau überlegt, da die Kamera das Gefühl einer echten Kino-Filmkamera vermittelt. So einfach drauf los zu filmen, ist eher schwierig."

Wurde es in LeMans auch einmal richtig brenzlig?

"Als wir kurz vor der Zielankunft in den Zielraum wollten, war das Tor verschlossen. Gemeinsam mit den übrigen Profifotografen mussten wir zu einem weit entfernten zweiten Eingang spurten und hätten das Finish fast verpasst! Die Hektik im Pulk der Fotografen zu spüren, war ansteckend."

Haben Sie noch andere Foto-Träume?

Ich fotografiere sehr gerne an Konzerten und mache auch selber Musik. Bei einem Konzert von U2 ganz vorne mit meiner Nikon dabei zu sein, das würde mich auch reizen."

Eine Auswahl von Gregor Meiers LeMans-Fotos können Sie in unserer Bildergalerie betrachten.