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Sebastián Liste

Fotojournalismus

Ich bin bereits seit acht Jahren als Fotograf in der Amazonas-Region tätig. Die Transamazônica kann man da unmöglich ignorieren. Die Abholzung und Besiedelung der Amazonas-Region hat in diesem fragilen Ökosystem irreversiblen Schaden angerichtet. Es gibt jedoch immer noch viele Menschen, die nichts darüber wissen. Hoffentlich kann ich mit dieser Fotoserie auf diese Probleme aufmerksam machen und den Menschen vor Augen führen, welches Schicksal die Gemeinschaften erwartet.

Das Spezialprojekt

Sebastián Liste zeigt die komplexen Auswirkungen der Transamazônica-Erneuerung auf die Erzeugnisse, die Landschaft und die Gemeinschaften des Amazonas-Regenwalds.



F: Warum haben Sie die Transamazônica als Projekt ausgewählt?

Ich bin bereits seit acht Jahren als Fotograf in der Amazonas-Region tätig. Die Transamazônica kann man da unmöglich ignorieren. Dank dieser drittlängsten Autobahn des Landes kann sich Brasilien als einer der weltweit wichtigsten Exporteure von Fleisch, Kaffee, Zucker und Soja positionieren. Diese Produkte werden alle im Regenwald produziert.





F: Sie erwähnten die schwierigen Arbeitsbedingungen. Was war für Sie die größte Herausforderung bei diesem Projekt?

In der Amazonas-Region kann das Wetter sehr schnell umschlagen – war es eben noch unglaublich heiß und trocken, kann im nächsten Moment ein heftiger Regenschauer niedergehen. Darauf muss man vorbereitet sein. Da ich täglich etwa zehn Stunden im Regenwald unterwegs war, war ich auch dem Wetter ausgesetzt. Meine Aufnahmen konnte ich nur mit einer robusten und zuverlässigen Ausrüstung machen. Meine gegen Witterungseinflüsse versiegelten Kameras, die D850 und die Z 7, waren diesen Anforderungen rundum gewachsen.





F: Eines Ihrer Bilder zeigt ein junges Mädchen mitten im Regenwald, umgeben von violetten Blumen. Was bedeutet Ihnen dieses Bild?

Für mich ist diese Aufnahme mit vielen Emotionen verbunden. Es geschieht nichts, aber das Bild sprüht vor Schönheit und Intensität. Die D850 hat die Ästhetik der Texturen und Details sehr genau erfasst und diesem Augenblick zur seiner Bedeutung verholfen.





F: Welche Ausrüstung haben Sie mitgenommen und inwiefern war diese hilfreich für Ihr Vorhaben?

Für dieses Projekt stand mir glücklicherweise die spiegellose Kamera Z 7 sowie die D850 zur Verfügung. Aufnahmen mit der Z 7 sind unglaublich detailgetreu und die Kamera eignet sich hervorragend für schlechte Lichtverhältnisse. Da ich in der Amazonas-Region nur mit Tageslicht gearbeitet habe, war dies von unschätzbarem Wert. Die Kamera ist außerdem sehr robust, sodass ich sie selbst unter diesen unvorhersehbaren Wetterbedingungen einsetzen konnte.

Die D850 wiederum gewährleistet Geschwindigkeit, Auflösung und Schärfe – genau das, was ich für hochwertige Bilder von meist flüchtigen Momenten in komplexen Umgebungen brauche.






F: Welche Botschaft möchten Sie mit den Fotos dieses Nikon-Spezialprojekts vermitteln?

Ich bin Nikon sehr dankbar für die Finanzierung dieses Projekts und die Chance, meiner Leidenschaft nachgehen zu können. Nach meiner langjährigen Tätigkeit in der Amazonas-Region ist es mir wichtig, die Geschichten der Gemeinschaften zu erzählen, die ich kennenlernen durfte. Die Abholzung und Besiedelung der Amazonas-Region hat in vielen Fällen irreversiblen Schaden angerichtet. Es gibt jedoch immer noch viele Menschen, die nichts darüber wissen. Hoffentlich kann ich mit dieser Fotoserie auf diese Probleme aufmerksam machen und den Menschen vor Augen führen, welches Schicksal die Gemeinschaften in diesen entlegenen Regionen erwartet.


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