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Glossar zur Objektivterminologie

Nikon Super Integrated Coating (SIC) garantiert außergewöhnliche Leistung

Nikon Super Integrated Coating (SIC) garantiert außergewöhnliche Leistung

Zur Verbesserung der Leistung seiner optischen Linsen wendet Nikon eine spezielle Objektivmehrfachbeschichtung zur Reduzierung von Geisterbildern und Streulichtreflexen auf vernachlässigbare Maße an.
Mit der SIC-Vergütung (Super Integrated Coating) von Nikon kann eine ganze Reihe von Zielen realisiert werden, darunter geringere Reflexion in einem größeren Wellenlängenbereich, hervorragender Farbabgleich sowie eine hochwertige Reproduktion. Die Nikon Super Integrated Coating ist vor allem bei Objektiven mit vielen Linsen, wie unseren NIKKOR-Zoomobjektiven, besonders effektiv.
Darüber hinaus ist das Mehrfachbeschichtungsverfahren von Nikon speziell auf das Design jedes einzelnen Objektivs abgestimmt. Die Anzahl der auf eine Linse aufzutragenden Schichten wird in Abhängigkeit von der Objektivart und dem verwendeten Glas und zur Sicherstellung eines für NIKKOR-Objektive charakteristischen, gleichmäßigen Farbabgleichs sorgfältig berechnet. Das Ergebnis sind Objektive, deren Qualität in der Branche ihresgleichen sucht.

 
Asphärische Linsen

Asphärische Linsen

Nikon hat das erste Foto-Objektiv mit asphärischen Linsen 1968 eingeführt. Aber wodurch zeichnen sie sich aus? Asphärische Linsen beseitigen praktisch das Problem von Asymmetrie- und anderen Linsenfehlern selbst bei größten Blendeneinstellungen. Sie sind insbesondere zur Verzeichnungskorrektur bei Weitwinkelobjektiven nützlich. Darüber hinaus ermöglicht die Verwendung von asphärischen Linsen einen leichteren und kleineren Objektivaufbau.
Bei Nikon finden drei Arten von asphärischen Linsen Anwendung. Präzisionsgeschliffene asphärische Linsen sind der feinste Ausdruck der hohen Kunst der Linsenfertigung und stellen besonders hohe Anforderungen an die Produktion. Hybridlinsen werden aus speziellem, auf optisches Glas gegossenen Kunststoff hergestellt. Gegossene asphärische Glaslinsen werden durch Gießen einer besonderen Art von optischem Glas anhand eines speziellen Metallspritzgussverfahrens hergestellt.

 
Nahbereichskorrektur (Close-Range Correction, CRC)

Nahbereichskorrektur (Close-Range Correction, CRC)

Die Nahbereichskorrektur (Close-Range Correction, CRC) stellt eine der bedeutendsten Fokussierungsinnovationen von Nikon dar, denn sie sorgt für eine hervorragende Bildqualität bei kurzen Fokusabständen und vergrößert den Schärfebereich.
Die Nahbereichskorrektur weist eine »leichtgängige« Linsenanordnung auf, d.h. die einzelnen Linsengruppen bewegen sich zur Scharfstellung unabhängig voneinander. Dadurch ist auch bei Nahaufnahmen eine überragende Objektivleistung gegeben.
Das CRC-System findet in Fisheye-, Weitwinkel- und Micro-Nikkor-Objektiven sowie einigen NIKKOR-Teleobjektiven mit mittlerer Telebrennweite Anwendung.

 
Innenfokussierung (IF)

Innenfokussierung (IF)

Stellen Sie sich vor, Sie könnten ein Objektiv scharfstellen, ohne dass es seine Größe ändert. Genau dies ermöglicht die IF-Technologie von Nikon. Alle internen optischen Bewegungen werden auf das Innere der nicht ausfahrbaren Objektivfassung beschränkt. Dies ermöglicht einen kompakteren und leichteren Aufbau sowie eine geringere Naheinstellgrenze. Darüber hinaus wird auch eine kleinere und leichtere Linsengruppe zur Fokussierung für schnelleres Scharfstellen verwendet. Das IF-System findet in den meisten NIKKOR-Teleobjektiven und einigen NIKKOR-Zoomobjektiven Anwendung.

 
Nanokristallvergütung

Nanokristallvergütung

Bei der Nanokristallvergütung handelt es sich um eine Antireflexbeschichtung, die im Zuge der Entwicklung der NSR-Halbleiter-Fertigungsgeräteserie (Nikon Step and Repeat) entstand. Sie beseitigt interne Reflexionen bei Linsen über einen großen Wellenlängenbereich hinweg praktisch völlig und ist besonders zur Reduzierung von bei Superweitwinkelobjektiven auftretenden Geisterbildern und Streulichtreflexen geeignet. Bei der Nanokristallvergütung finden mehrere Schichten der herausragenden Beschichtungsmaterialien mit besonders niedrigem Brechungsindex von Nikon Anwendung, die äußerst feine Kristallpartikel im Nanobereich (ein Nanometer entspricht dem millionsten Teil eines Millimeters) enthalten. Nikon wendet diese Beschichtungstechnologie nun als Weltneuheit auf eine breite Palette von Objektiven für optische Verbraucherprodukte an.

 
Bildstabilisator (VR)

Bildstabilisator (VR)

Dieser innovative VR-Bildstabilisator verhindert Verwacklungsunschärfe und ermöglicht bis zu drei Blendenstufen (dem achtfachen) entsprechende längere Belichtungszeiten.* Das Ergebnis sind verwacklungsfreie Freihandaufnahmen in der Dämmerung oder bei Nacht oder in schlecht beleuchteten Innenräumen. Der VR-Bildstabilisator erkennt automatisch, wenn der Fotograf die Kamera schwenkt – ohne, dass hierfür ein spezieller Modus erforderlich wäre.
*In Leistungstests von Nikon bestätigt.

 
ED-Glas – wesentliches Element für NIKKOR-Teleobjektive

ED-Glas – wesentliches Element für NIKKOR-Teleobjektive

Nikon hat ED-Glas (Extra-low Dispersion, besonders niedrige Dispersion) mit dem Ziel entwickelt, die Produktion von Objektiven mit erstklassiger Schärfe und Farbkorrektur durch Minimierung von Farbfehlern zu ermöglichen.
Einfach ausgedrückt handelt es sich bei den Farbfehlern um eine Art von Bild- und Farbstreuung, die entsteht, wenn sich Lichtstrahlen unterschiedlicher Wellenlänge durch optisches Glas bewegen. In der Vergangenheit waren zur Korrektur dieses Problems für Teleobjektive spezielle optische Linsen erforderlich, die anomale Dispersionseigenschaften aufwiesen, insbesondere Kalziumfluoridkristalle. Fluorit ist jedoch relativ instabil und reagiert auf Temperaturschwankungen, was sich durch Änderung des Brechungsindexes des Objektivs negativ auf die Fokussierung auswirken kann.
Daher haben Entwickler und Ingenieure bei Nikon in gemeinsamen Anstrengungen das ED-Glas entwickelt, das alle Vorteile, jedoch keinen der Nachteile von kalziumfluoritbasiertem Glas aufweist. Infolge dieser Innovation hat Nikon mehrere Arten von ED-Glas für unterschiedliche Objektive entwickelt.
Sie zeichnen sich selbst bei größten Blendeneinstellungen durch eine erstaunliche Schärfe und einen hervorragenden Kontrast aus. Somit stellen NIKKOR-Objektive der ED-Serie einen Beleg für die überragende Bedeutung von Nikon bei der Innovation und Leistungssteigerung von Objektiven dar.

 
Hintergruppenfokussierung

Hintergruppenfokussierung

Mit der Hintergruppenfokussierung von Nikon werden alle Linsen in bestimmte Linsengruppen unterteilt, und nur die hintere Linsengruppe wird zur Scharfstellung bewegt. Dies ermöglicht einen schnelleren, weicheren Autofokus.

 
Meniskus-Schutzglas

Meniskus-Schutzglas

Ein konvex-konkav geformtes Meniskus-Schutzglas wird vor dem Objektiv angebracht, um Geisterbilder durch Brechen des Lichts, das vom Bildsensor bzw. Film und dem Schutzglas reflektiert wird, zu verhindern. Durch Verwendung eines Meniskus-Schutzglases entstehen gestochen scharfe Bilder mit nur minimalen Geisterbildern.

 
Silent-Wave-Motor

Silent-Wave-Motor

Die AF-S-Technologie von Nikon ist ein weiterer Grund dafür, dass so viele professionelle Fotografen auf NIKKOR-Teleobjektive vertrauen. AF-S-NIKKOR- Objektive nutzen den SWM (Silent-Wave-Motor) von Nikon, der »wandernde Wellen« zur optischen Fokussierung in Rotationsenergie umwandelt. Dies ermöglicht ein weiches und dabei äußerst präzises und leises Scharfstellen.

 
M/A-Modus

M/A-Modus

AF-S-NIKKOR-Objektive weisen den Nikon-exklusiven M/A-Modus auf, mit dem praktisch verzögerungsfrei zwischen automatischem und manuellem Scharfstellen gewechselt werden kann – selbst im Autofokusbetrieb und unabhängig vom verwendeten AF-Modus.

 
A/M-Modus (Autofokus mit Priorität der manuellen Scharfeinstellung, AF-Modus)

A/M-Modus (Autofokus mit Priorität der manuellen Scharfeinstellung, AF-Modus)

Ein »Autofokus«-Modus, der die Empfindlichkeit der manuellen Scharfeinstellung reduziert, um ein unerwartetes Umschalten von Autofokus auf manuelle Scharfeinstellung zu verhindern.

 
A-M-Umschalter

A-M-Umschalter

Ein Element, das den Fokussierring während des Autofokus sperrt und dadurch ein ähnliches Verhalten wie bei Objektiven mit manueller Fokussierung ermöglicht, wenn der Fokussierring gedreht wird. Die Fokussierringe am AF-S DX NIKKOR 18-55 mm 1:3,5-5,6G VR, AF-S DX Zoom-Nikkor-ED 18-55 mm 1:3,5-5,6G und AF-S DX-Zoom-Nikkor-ED 18-55 mm 1:3,5-5,6GII drehen sich während des Autofokus.

 
Abgerundete Blendenlamellen

Abgerundete Blendenlamellen

Bei Weichzeichnungsaufnahmen von punktförmigen Lichtquellen entstehen regelmäßige mehreckige Formen, die die Form der Öffnung darstellen, die von den Blendenlamellen verursacht werden. Eine abgerundete Blendenlamelle verwendet Lamellen, die so konzipiert sind, dass sie eine runde Öffnung für einen hübscheren Weichzeichnungseffekt schaffen.

 
Entfernungsinformationen

Entfernungsinformationen

NIKKOR-Objektive vom Typ D und G übermitteln die Information über die Entfernung zum Motiv an die AF-Nikon-Kameragehäuse. Dies wiederum ermöglicht den Einsatz erweiterter Funktionen wie 3D-Matrixmessung und 3D-Multisensor-Aufhellblitz.
Hinweis: NIKKOR-Objektive vom Typ D und G übermitteln an die folgenden Kameras Entfernungsinformationen: Blendenautomatik; F6, F5, F100, F90X, F80, F75, F70, F65, F60, F55, F50, PRONEA S, PRONEA 600i, D2-Serie, D1-Serie, D100 und D70s/D70.
Blitzbelichtungssteuerung; F6, F5, F100, F90X, F80, F75, F70, D2-Serie, D1-Serie, D100 und D70s/D70.

 
NIKKOR-Objektiv vom Typ G

NIKKOR-Objektiv vom Typ G

G-NIKKORE haben keinen Blendenring. Die Blendeneinstellung erfolgt am Kameragehäuse.

 
AF DC-NIKKOR-Objektive – einzigartige NIKKOR-Objektive für einzigartige Porträts

AF DC-NIKKOR-Objektive – einzigartige NIKKOR-Objektive für einzigartige Porträts

AF DC-NIKKOR-Objektive nutzen die exklusive Defocus-image Control-Technologie von Nikon. Mithilfe dieser Technologie können Fotografen das Maß sphärischer Aberrationen im Vordergrund oder Hintergrund durch Drehen des DC-Rings am Objektiv steuern. Dadurch entsteht eine abgerundete Unschärfe, die ideal für Porträtaufnahmen geeignet ist. Kein anderes Objektiv auf der ganzen Welt ist mit dieser speziellen Technik ausgestattet.

 
HRI-Objektiv (mit hoher Brechzahl)

HRI-Objektiv (mit hoher Brechzahl)

Dank einer Brechzahl von 2,0 bietet ein HRI-Objektiv die gleichen Effekte wie mehrere normale Glaslinsen und kompensiert außerdem Feldwölbung und sphärische Aberrationen aus. Mit HRI-Objektiven können daher hervorragende optische Leistungen in einem noch kompakteren Gehäuse erzielt werden.

 
Elektromagnetischer Blendenmechanismus

Elektromagnetischer Blendenmechanismus

Ein elektromagnetischer Blendenmechanismus im Objektivtubus erlaubt eine hochpräzise Steuerung der elektronischen Blende oder Blendenlamellen bei Serienaufnahmen mit Belichtungsautomatik. Konventionelle Objektive des Typs D/G steuern die Blendenlamellen über mechanische Gestänge.

 
Fluoritlinse

Fluoritlinse

Fluorit ist ein monokristallines optisches Material, das über einen hohen Transmissionsgrad sowohl im infraroten als auch ultravioletten Bereich des Lichtspektrums verfügt. Mit seinen hervorragenden anomalen Dispersionseigenschaften sorgt Fluorit dafür, dass das sekundäre Spektrum und die Farbfehler innerhalb des sichtbaren Lichtspektrums effektiv kompensiert werden, was bei längeren Brennweiten schwieriger ist. Es ist auch erheblich leichter als optisches Glas, was die Konstruktion leistungsstarker Objektive bei verhältnismäßig geringem Gewicht ermöglicht.

 
Fluorvergütung

Fluorvergütung

Nikons Fluorvergütung ist staub-, wassertropfen-, fett- und schmutzabweisend, sodass sich entsprechende Partikel problemlos von der Objektivoberfläche entfernen lassen. Dank der original Nikon-Technologie ist eine höhere Stabilität und Abblätterungsfestigkeit gewährleistet. Verglichen mit ähnlichen Vergütungen anderer Hersteller verhindert die Fluorvergütung effizienter ein Verkratzen der Objektivoberfläche bei häufigem Reinigen und bleibt langfristig intakt. Die Antireflexeigenschaft trägt zudem zur Aufnahme brillanter Bilder bei.